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Christlicher Glaube
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Geschrieben von Albrecht Rothfuß
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Eine Geschichte aus Nordafrika erzählt von einem Beduinen, der sich der Länge nach auf den Boden legt und sein Ohr an den Wüstensand drückt. Stundenlang horcht er in die Erde hinein. Verwundert fragt ihn jemand, der ihn so sieht: »Was suchst Du eigentlich auf der Erde?« Der Beduine erhebt sich lächelnd und antwortet: »Freund, ich horche wie die Wüste weint. Ich glaube, sie möchte gern ein blühender Garten sein.«
Kennen auch Sie diesen Durst, diese andere Art von Durst? Die Ahnung: Es muss doch mehr geben als das, was ich bisher erlebt habe. Ich möchte ein blühender Garten sein. |
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Geschrieben von Pfarrer Andreas Stiegler
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so heißt ein bekannter Werbespruch, mit dem unser Heimatland Baden-Württemberg auf sich aufmerksam macht. Etwas großspurig kommt diese Aussage schon daher – bei aller Bescheidenheit. Gewiss haben Menschen mit Visionen großartige und nützliche Dinge erfunden und hergestellt. Aber eines können wir alle nicht machen: den Heiligen Geist. Um diesen geht es beim bevorstehenden Pfingstfest. Nicht nur, weil wir den Heiligen Geist nicht machen können, fällt es uns schwer zu verstehen, was Pfingsten bedeutet. Pfingsten ist ein so ganz ungreifbares Fest. Keine Osterhasen mit bunten Eiern und Frühlingsschmuck oder Tannenbaum mit duftendem Gebäck rühren uns an. |
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Geschrieben von Pfr. Dieter Schott
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Jahr für Jahr lassen sich in Deutschland rund eine viertel Million Jugendliche konfirmieren. Für die Konfirmandinnen und Konfirmanden spielen Geschenke dabei eine wichtige Rolle. Sie gehören dazu, doch für die meisten sind sie nicht der einzige Grund, sich konfirmieren zu lassen. Eine Umfrage der Evangelischen Kirche in Deutschland hat ergeben: Für 87 Prozent ist die Konfirmation das wichtigste Merkmal der evangelischen Kirche. Am 14. und 21. März feiern wir in Metzingen Konfirmation. 76 Mädchen und Jungen sind eingeladen, ihre Antwort zu geben auf das Ja Gottes, das er ihnen in ihrer Taufe schon zugesprochen hat. Konfirmation ist quasi der zweite Teil ihrer Taufe. |
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Geschrieben von Pfarrer Bernd Weißenborn
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...so lautet eine alte jüdische Weisheit. Erinnern ist das Geheimnis der Erlösung, weil nur der, der die Vergangenheit kennt, die Zukunft gestalten kann. Eine Gesellschaft wird nur überleben, wenn sie sich erinnert, auch und gerade einer bösen Vergangenheit, sich der Wahrheit der Geschichte stellt und daraus Lehren für die Zukunft zieht. In den nächsten Wochen geht unser Blick im gesamten Ermstal besonders zurück in die Zeit von Januar bis Dezember 1940. Die Behinderteneinrichtung Grafeneck wird zu einem Tötungslager für Kranke und Behinderte. 10 654 Menschen werden sterben. An sie, die nicht leben durften, weil sie als "lebensunwert" galten, wollen wir uns erinnern. Zugleich gilt es ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen – auch eine Aufgabe der christlicher Gemeinde! - verbunden mit der Mahnung, wohin Unmenschlichkeit, Demagogie, Intoleranz, Fremdenhass und Rassismus führen: in die Barbarei. |
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Geschrieben von Pfr. D. Schott
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Wenn das so einfach wäre! Mit meinen Problemen in der Familie, im Beruf, mit meiner Krankheit, in der momentanen Krisenstimmung. Freude lässt sich doch nicht befehlen. Sie braucht einen Grund und einen Freiraum. Im Monatsspruch für Juli fordert uns der Apostel Paulus tatsächlich zur Freude auf: Freut euch … Aber er fügt noch drei entscheidende Worte hinzu: … in dem Herrn. Philipper 3,1 |
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Geschrieben von Andreas Stiegler
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Liebe Leserin, lieber Leser, kaum haben wir Ostern gefeiert, steht Pfingsten vor der Tür. Viele freuen sich auf ein verlängertes Wochenende oder einen Kurzurlaub in den zwei langen Wochen der Pfingstferien. Doch wenn Sie gefragt würden, worauf eigentlich der Brauch des Pfingstfestes zurückgeht, wüssten Sie die Antwort? Dunkel könnte sich vielleicht der eine oder andere an den Bericht von dem ersten Pfingstwunder aus der Apostelgeschichte erinnern. Dort wird im zweiten Kapitel erzählt, wie der Heilige Geist über die Apostel in Jerusalem gekommen ist, die anlässlich des jüdischen Wochenfestes beisammen gewesen sind. Nachdem diese vom Heiligen Geist erfüllt waren, konnten sie plötzlich in allen Sprachen dieser Welt reden. |
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Geschrieben von Pfarrer Johannes Kiuntke
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Menschen ziehen um, beruflich bedingt, oder aus familiären Gründen.Pfarrer ziehen um, weil es der Vielfalt in den Gemeinden guttut, wenn ab und zu mal jemand Neues kommt. Auch die Gemeinden stehen für Vielfalt. Die eine ist eher diakonisch ausgerichtet, eine andere musisch, eine dritte mehr evangelistisch. Der eine Gottesdienst ist eher liturgisch geprägt, ein anderer eher unkonventionell.  Auch wir Menschen sind zum Glück nicht alle gleich. Es wäre kaum zu ertragen, wenn wir alle gleiche Vorlieben und Stärken hätten. Gott hat Vielfalt gewollt. Sonst hätte er uns nicht so verschieden gemacht. |
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Geschrieben von Andreas Stiegler
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Ostern ist das älteste und höchste Fest der Christenheit. Der Gottesdienst in der Osternacht oder am frühen Ostermorgen ist zugleich das Herzstück des Kirchenjahres. Christen in aller Welt erinnern an die Mitte ihres Glaubens: die Auferstehung Jesu Christi nach seinem Leiden und Sterben am Kreuz von Golgatha. Das Osterfest steht dafür, dass das Leben über den Tod siegt. Diese frohe Osterbotschaft sollen und dürfen wir hören.
Auch und gerade dann, wenn es unserem Verstand schwer fällt zu verstehen, wie dies überhaupt sein kann und wie dies aussieht: Neues Leben. |
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Geschrieben von Andreas Stiegler
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Wenn ich heute über das Beten schreibe, geht es mir dabei um Elementares für unser Leben. Wenn ich meine Hände falte und bete, mache ich damit deutlich: Es muss noch etwas Höheres, eine größeres Macht geben als mich. Das Gespräch mit Gott ist und bleibt darum immer etwas sehr Persönliches. Dennoch will das Beten eingeübt und regelmäßig gepflegt sein. |
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Geschrieben von Andreas Stiegler
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Lukas 11, Vers 1 10 Regeln für ein Gebet mit Gott - Nimm dir täglich ein paar Minuten Zeit.
- Sprich einfach mit Gott und erzähle ihm, was du auf dem Herzen hast.
- Übe dich im Gespräch mit Gott.
- Berufe dich darauf, dass Gott bei dir ist.
- Bete in der Überzeugung, dass deine Gebete, die du liebhast, mit Gottes Liebe umgeben.
- Bete mit positiven Gedanken.
- Du bist bereit, Gottes Willen anzunehmen.
- Lege beim Beten alles in Gottes Hand.
- Sprich ein Wort der Fürbitte für die, die dich nicht mögen.
- Bitte für ein Land. Bitte für Erhaltung des Friedens.
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