E I N L A D U N G  
zur öffentlichen Kirchengemeinderatssitzung
am Dienstag, 27.06.2017 um 20.00 Uhr
im Martinsgemeindehaus, Oberer Saal

Andacht  

Tagesordnung

TOP 1     Protokoll und Berichte
                - Protokoll der Sitzung vom 02.05.2017
                - Bericht aus der Sitzung im Gottesdienst

TOP 2     Planung Gemeindefest
                     
TOP 3     Abendmahlsgottesdienste
                - 02.07.   
                - 06.08.
                - 03.09.

TOP 4     Projekte des Freundeskreises Martinskirche

TOP 5    Tag des offenen Denkmals

TOP 6    Berichte aus den Ausschüssen

TOP 7    Informationen und Sonstiges


 

Liedpredigt
NUN FREUT EUCH, LIEBEN CHRISTEN G‘MEIN (EG 341)
- Martin Rößler -

Sonntag Kantate 14. Mai 2017 in Metzingen


Musikèn eráo - Ich liebe die Musik, und es gefallen mir die Schwärmer nicht, die sie verdammen. Weil sie
1. ein Geschenk Gottes und nicht der Menschen ist,
2. Weil sie die Seelen fröhlich macht,
3. Weil sie den Teufel verjagt,
4. Weil sie unschuldige Freude weckt. Darüber vergehen die Zorn-anwandlungen, die Begierden, der Hochmut.
Ich gebe der Musik den ersten Platz nach der Theologie. Das ergibt sich aus dem Beispiel Davids und aller Propheten, weil sie all das Ihre in Metren und Gesängen überliefert haben.
5. Weil sie in der Zeit des Friedens herrscht,
... Ich lobe die Fürsten Bayerns deshalb, weil sie die Musik pflegen. Bei uns in Sachsen werden die Waffen und Bombarden gepredigt. (Martin Luther 1530 auf der Coburg - nach Oskar Söhngen, Theologie der Musik, S.87f.)

Der Kirchengemenindert hat eine neue Hausordnung für das Martinsgemeindehaus beschlossen, die hier heruntergeladen werden kann.

"Luther, die Freiheit und wir" 

Predigt zum Thema „Reformation und Freiheit“ (Galater 5,1)
am Sonntag, 22. Januar 2017 in der Martinskirche Metzingen durch Paul Dieterich, Weilheim

 

Zur Freiheit hat uns Christus befreit, so steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!
Galater 5,1

Liebe Schwestern und Brüder,

das Wort Freiheit wird oft gebraucht, wenn wir unsere westliche Lebensart beschreiben wollen. Als im Oktober 2015 der Staatsakt zur Feier des 25. Jahres der deutschen Vereinigung war  und alles, was Rang und Namen hat in Deutschland geladen war, wurde in den Festreden das Wort Freiheit so oft gebraucht, dass ich am Ende der Veranstaltung mich doch sehr gefragt habe, ob es der Freiheit und uns guttut, wenn sie in jedem zweiten Satz genannt und schließlich so abgegriffen ist wie ein Zehn-Cent-Stück.