„Ich sing dir mein Lied, in ihm klingt mein Leben“. Unter das Motto dieses neuen Liedes und unter den Predigttext aus der Apostelgeschichte von der Befreiung der Apostel Paulus und Silas stellte Pfarrer Martin Winter den diesjährigen Sonntag Kantate.

Und weil das lateinische „Cantate Domini“ dem deutschen „Singet dem Herrn“ entspricht, wurde auch dieser Sonntag Kantate als feierlicher musikalischer Gottesdienst begangen.

Unter der Leitung von Stephen Blaich und an der Orgel begleitet von Karin Brodbeck sang die Martinskantorei drei Sätze aus der Messe in F des französischen Komponisten Theodore Dubois (1837 – 1924); diese Messe werden Sängerinnen und Sänger der Martinskantorei am Pfingstsonntag  in der Kathedrale unserer Partnerstadt Noyon zusammen mit dem dortigen Chor singen.

Was wäre die Kirchenmusik ohne Singen, was wäre Singen ohne Gemeinschaft, was wäre eine Gemeinschaft ohne Beständigkeit und Treue. So ist auch die Martinskantorei als Kirchenchor an der Martinskirche darauf angewiesen, dass ihre Mitglieder zuverlässig und langjährig sich zu den wöchentlichen Proben, zum Singen in den Gottesdiensten und zu Aufführungen großer Werke in den Dienst nehmen  lassen.

Am Sonntag Kantate werden traditionell langjährig tätige Choristen für ihren Dienst geehrt. In diesem Jahr waren das Heide Giebeler für 25, Hildegard Feucht für 40 und Sieglinde Krämer für 60 Jahre Singen in der Kantorei. Nach Dankesworten von Pfarrer Martin Winter sprach Stephen Blaich den drei Sängerinnen den offiziellen Dank des Chorverbandes der Evangelischen Kirche in Deutschland, des Verbands der evangelischen Chöre in Württemberg und seinen eigenen Dank aus, bevor er die entsprechenden Urkunden und Blumensträuße überreichte.