Liebe Mitchristen, zurzeit ist die Situation vermeintlich alles andere als einfach. Vieles von dem was gerade um uns geschieht können wir nur schwer oder gar nicht verstehen. Es ist sicher nicht nur für mich jeder Tag eine neue Herausforderung und man hat morgens noch keine Idee, was alles im Laufe des Tages neu zu bedenken und zu regeln ist. So auch am Morgen des 20. März. Ein erstes Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht war dann die Losung:

Der Herr deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Schutz seines Zeltes.
Psalm 27,5


Ein solches Wort gibt einem gleich eine andere Richtung und Halt zum Start in den Tag. Die Zusage unseres Herrn, dass er uns in diesen herausfordernden Zeiten Schutz und Halt geben will, wurde mir dann am Vormittag nochmals deutlich. Ich war mit meinem Sohn Robert im Weinberg und habe obiges Bild gemacht. Es zeigt einen Rebstock; an den Schnittflächen sieht man, wie jetzt im Frühjahr bei den ansteigenden Temperaturen der Saft in den Reben zu steigen beginnt - sie beginnen zu bluten. Im Bild links kann man sogar einen Tropfen erkennen. Der Weinstock geht hier fast verschwenderisch mit der neuen Kraft um. Ein solche Bild gibt mir immer wieder neue Zuversicht - unser Herr will bei uns sein und spart nicht mit seiner Kraft und Energie, die er in uns Reben stecken will. Wir müssen nur an ihm bleiben und auf ihn vertrauen.
Das wünsche ich uns in diesen verrückten Corona-Zeiten: dass wir uns an unseren Herrn halten und im Vertrauen auf ihn unseren Weg gehen können.
Bleiben Sie gesund!

Ihr Andreas Bahnmüller