Das Missionsfest am 2. Februar, zentral in der Friedenskirche, wurde diesmal etwas anders gefeiert. Das Motto hieß „Bringen und teilen“. Für ein buntes Buffet brachten die Besucher etwas mit: Süßes oder Salziges ergaben ein Fingerfood-Buffet, sodass für jeden etwas dabei war.


Eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst fand man sich ein, um beispielsweise einen Kaffee zu trinken und schon mal einen kleinen Happen zu probieren. Auch sonstige Getränke waren zu finden. An den Informationsständen konnte man erste Eindrücke von der Missionsarbeit gewinnen.


Um 10 Uhr dann begann der Gottesdienst, der musikalisch von zwei Sängerinnen und eine Band gestaltet wurde. Die Predigt hielt Georg Messner von der Missionsgesellschaft „Organisation Mobilisation“ (OM), von der Tobias Mistele nach Albanien vor einem Jahr ausgesandt worden ist.


Nach der Predigt stellte sich das Basisteam zusammen mit Pfr. Albrecht Schäfer vor, das Tobias Mistele von Metzingen aus unterstützt und betreut. Jeder hat in diesem Team seine spezielle Aufgabe.


Pfarrer Jürgen Sachs, Vorstand von OM Deutschland, informierte anschließend über Tobias‘ Arbeit in Albanien. Er kennt das Land sehr gut, war er doch selbst mit seiner Familie einige Jahre in Albanien und kennt Land und Leute. So wie er hat sich auch Tobias Mistele in das Land und seine Bewohner verliebt. Er kümmert sich in Lushnjë vorrangig um die Roma, die als Ärmste der Armen häufig diskriminiert werden. Das Emmanuel-Center, in dem er arbeitet, kümmert sich auch um die Roma-Kinder, insbesondere auch um deren Bildung. „Alle schwärmen von Tobias“, erzählte Pfr. Sachs. Er  hat sich schnell in die albanische Kultur eingelebt und predigt sogar schon auf Albanisch, eine nicht  ganz einfache Sprache! Neben seiner Aufgabe im Emmanuel-Center hilft Tobias Mistele auch noch beim Gemeindeaufbau in zwei Dörfern. Pfr. Sachs verschwieg auch nicht die Schwierigkeiten im Missionsteam, Tobias ist z. Z. allein.


Per Video war Tobias in der Friedenskirche dabei und bedankte sich für alle Unterstützung, sei es durch Gebet oder Gaben und Spenden. Es gehe ihm gut und er fühle sich sehr wohl. Das kann man ihm sehr gut glauben, nicht nur durch die Liebe zum Land sondern besonders natürlich durch die Liebe zu Kozeta aus Albanien, mit der er der Hochzeit im April froh entgegen sieht.

Hier gibt es ein Album mit dem Video von Tobias.