Der "alte" Gesamtkirchengemeinderat mit Pfarrerin Frey, Pfr. Schott und Pfr. Stiegler
(Foto: V. Washington)

Pfarrerin Frey gab in der letzten Sitzung des Gesamtkirchengemeinderats im November 2013 einen Rückblick auf die Arbeit der letzten sechs Jahre. " Im Jahr 2008  wurde eine neue Haushaltsstruktur eingeführt: der "Plan für kirchliches Arbeit" Hier stehen uns weitere Aufgaben bevor, z. B. das Beplanen der Bausteine "Jugendarbeit" u. a. in der Gesamtkirchengemeinde. Im Sommer konnte die Einweihung des Ferientagheims begangen werden. Im selben Jahr fand eine Klausur mit dem Schwerpunktthema Kindergärten statt. Im Herbst erfolgte der Wechsel auf dem Pfarramt Martinskirche Ost: Pfarrer Metzger kam.  2009  konnte das Gebäude der Diakonie- Sozialstation (Boslerhaus) verkauft werden.

Im Jahr 2010  gab es auf Initiative aus dem Jugendausschuss den ersten Konfitag der Gesamtkirchengemeinde. Es durfte das Jubiläum "50 Jahre Friedenskirche" gefeiert werden und auch in diesem Jahr vollzog sich ein Wechsel: Pfarrer Weißenborn ging als Dekan nach Esslingen, Pfarrerin Frey kam.  Seit 2011 sind die Konfirmationstermine in der Gesamtgemeinde nach Ostern; es fand ein Klausurtag Konfi 3 statt, bei dem die Einführung beschlossen wurde. Es wurde 50 Jahre Ferientagheim gefeiert und der Startschuss für die Bauarbeiten am Kinderhaus Harthölzle gegeben. Es erfolgte der Beschluss, dass der Religionsunterricht der Diakonin abgegeben wird: Stattdessen solle das Hauptaugenmerk auf der Jugendarbeit in Gemeinde und CVJM liegen.  2012  wurde Konfi 3 eingeführt und die Immobilienkonzeption beraten und beschlossen. Auch Fusionsdiskussionen standen an und der Pfarrplan 2018 mit der Streichung einer vollen Stelle (Neugreuth) musste verdaut werden. Es gab aber auch erfreuliches: 10 Jahre Haus Matizzo und die Einweihung des Kinderhauses HartHölzle.  Das Jahr 2013  war seither bestimmt von den Themen Fusion und Pfarrplan, Erarbeitung von Ortssatzung und Geschäftsordnung. Hier haben sich die Vorsitzenden aller Teilgemeinden stark engagiert.

Die Verhandlungen neuer Kindergartenverträge mit der Kommune konnten abgeschlossen werden und werden sich rückwirkend auswirken. Auch 50 Jahre Neugreuth konnte gefeiert werden.

Wir können Gott danken, dass wir in diesen 6 Jahren bewahrt geblieben sind. Wir können dankbar sein, dass Manches gewachsen ist und fröhlich gedeiht: KiBiWo, Church night, Konfi 3, auch Ferientagheim und Kinderklubs der Fba haben etwas gemeinsam: Die Tendenz landauf landab ist rückläufig, bei uns nicht. Im Gegenteil: Es besteht weiter große Nachfrage in allen Bereichen.

In der Auseinandersetzung um die Zukunft unserer Gesamtkirchengemeinde hat es Verletzungen, Misstrauen und alte Vorhaltungen gegeben. Das Klima in unserem Gesamtkirchengemeinderat und auch im Engeren Rat hat darunter gelitten. Auch der Abschied von Altem tut weh: Ob es die Auflösung einer Kirchengemeinde zum 1. 12. ist, der Abschied von Gebäuden oder Pfarrstellen. Auch wenn es enger wird, finanziell und auch in puncto Pfarrstellen: Wir haben Ressourcen und dürfen sie immer noch nutzen. Im Sinne des 103. Psalm sollten wir das nicht vergessen.
Dank gilt unseren kostbarsten Ressourcen: den Ehrenamtlichen – auch die Hauptamtlichen machen ihre Sache sehr gut – aber in allererster Linie gilt der Dank Ihnen als den Kirchengemeiderätinnen und Kirchengemeinderäten. Sie haben Verantwortung übernommen und viel eingebacht: Ideen, Geduld, Zeit, Energie und was sie an Gaben haben in Sitzungen, Sondereinsätzen, Ausschüssen und vielem mehr. Ich komme auf rund 17 600 Stunden… Besonderer Dank gilt den Vorsitzenden und den Protokollantinnen und Protokollanten."

Pfarrer Petra Frey / M. v. Moser