Eine Geschichte aus Nordafrika erzählt von einem Beduinen, der sich der Länge nach auf den Boden legt und sein Ohr an den Wüstensand drückt. Stundenlang horcht er in die Erde hinein. Verwundert fragt ihn jemand, der ihn so sieht: »Was suchst Du eigentlich auf der Erde?« Der Beduine erhebt sich lächelnd und antwortet: »Freund, ich horche wie die Wüste weint. Ich glaube, sie möchte gern ein blühender  Garten sein.«

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Kennen auch Sie diesen Durst, diese andere Art von Durst?

Die Ahnung: Es muss doch mehr geben als das, was ich bisher erlebt habe. Ich möchte ein blühender Garten sein.

Diesen Durst will ich löschen, fragt sich nur: wo und wie.

Jesus weiss wie es bei uns ausschaut. Er kennt unser verdorrtes Herz und unseren Durst nach Leben. Einmal wendet sich Jesus mit seiner Liebe einer Frau zu, der viele von uns nicht einmal auf der anderen Straßenseite begegnen möchten. Zu oft versuchte sie auf ihre Weise den Lebensdurst zu stillen. Er weiss, was sie braucht und sagt zu ihr: »Wer von  dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, der wird nie wieder Durst bekommen.«

Ist es Ihnen vielleicht auch schon mal rausgerutscht wie dieser Frau: »Gib mir solches Wasser, dass mein Durst für immer gelöscht wird.« Jesus lädt uns ausdrücklich dazu ein, von seinem Wasser zu trinken, das er für uns in ungeheurer Fülle bereit hält.

Ich wünsche Ihnen allen einen großen Durst nach dem Wasser des Lebens und grüße Sie ganz herzlich

Ihr Albrecht Rothfuß von den Apis in Metzingen