ImageEndlich ist es soweit. Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt.

Aber stellen wir uns einmal vor: Beim Eröffnungsspiel am 9. Juni  würde die deutsche Mannschaft einfach nur mit 7 statt mit 11 Spielern  auf dem Spielfeld erscheinen. Jeder würde seinen eigenen Ball  mitbringen und auf das Tor schießen, das ihm gerade passt. Die  Mitspieler wären Nebensache und würden kaum beachtet werden, der  Schiedsrichter wäre Luft und seine Entscheidungen würden nicht  respektiert.

Geben wir als Christen und auch als Gemeinde nicht immer wieder solch  ein Bild ab? Wir können uns in mancherlei Hinsicht das bevorstehende  Ereignis als Vorbild nehmen und daraus lernen.

Zunächst einmal ist es die Begeisterung am Fußball. Was würde sich  nicht alles ändern, wenn wir als Christen von einer solchen  Begeisterung für unseren Glauben und Hingabe für Christus gepackt  wären und andere damit anstecken könnten.

Fußball ist ein Mannschaftsspiel. Als Christen brauchen wir die Gemeinschaft der Gemeinde. Jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe,  die notwendig ist, um das »Spiel« zu gewinnen, um ans Ziel des ewigen  Lebens zu kommen.

Im Fußball gibt es feste Regeln, die von allen akzeptiert werden  müssen, damit ein Spiel nicht im Chaos endet. Wir haben unsere Regeln  im Willen Gottes, der für uns in der Bibel festgelegt ist, z. B. in  den Zehn Geboten. Er will auch unser Leben vor dem Chaos bewahren.

Im Fußball gibt es den Trainer, der die Mannschaft trainiert und fit macht. Das ist für uns Christen der Heilige Geist, dessen Fest wir in  diesem Monat mit Pfingsten feiern und um den wir Gott bitten dürfen  und sollen.

Jedes Fußballspiel hat einen Schiedsrichter, der das Spiel lenkt und  leitet. Wir haben unseren Herrn Jesus Christus, der unser Leben lenkt  und unsere Gemeinde leitet, der dabei aber keine Fehlentscheidungen  trifft.

Pfr. Dieter Schott