...wer kann das verstehen?

Ein Toter wird lebendig - versagt da nicht mein Verstand? Und dennoch feiern Christinnen und Christen an Ostern, dass Gott von neuem anfängt.

Mit Jesus - Mit der Welt - Mit uns! - Wie passt das zusammen? Eines ist klar. Mit dem Verstand verstehen oder gar naturwissenschaftlich beweisen können wir sie nicht, die Auferstehung. Kein Mensch kann erklären, wie Gott dies gemacht hat. Aber ich darf es mir erzählen lassen, dass es Gott gemacht hat. Ich darf hören auf Worte von Menschen, die damals dabei gewesen sind. Sie haben wie wir unsere Zweifel gehabt. Sie haben sich wie wir auch gefragt, wie soll das zugehen?

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Paulus sagt ihnen und uns: "Christus ist für unsere Sünden gestorben, er wurde begraben, und auferstand am dritten Tag. Petrus sah ihn und nach ihm die Zwölf, 500 Brüdern erschien er, viele davon leben noch ... Jakobus schaute ihn ... zuletzt auch ich". Nachzulesen sind diese Worte im 1. Korintherbrief im 15. Kapitel.

Damals in Jerusalem hat es angefangen. Gott fängt in Jesus von vorne mit uns Menschen an. Seither gilt: Gottes Liebe stirbt nicht. Können wir in unserem Alltag nicht auch erfahren, dass dort, wo wir solche Liebe erfahren, unser Leben neu wird? Dass wir sozusagen "neue" Menschen werden?

Und gibt solch ein Geschenk des Himmels nicht eine Vorahnung von dem, was Auferstehung ist? Mein Verstand reicht oft nicht aus, die Tiefen Gottes auszuloten - aber die Liebe nimmt uns mit auf einen Weg zu ihm. Denn es heißt: "Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm!" (1.Johannes4, 16)

Frohe Ostern! wünscht Ihnen
Pfarrer Andreas Stiegler